Der SC Frosch Ägeri verliert gegen den amtierenden Schweizermeister Kreuzlingen sang und klang los mit 9:17 Toren. Der SC Kreuzlingen, der nach diesem Spiel die Leaderposition übernommen hat, war klar die bessere Mannschaft. Die Frösche zu keiner Zeit in der Lage dem Gegner Paroli zu bieten.
Spiel frühzeitig entschieden Bereits nach im ersten Angriff nahm das Unheil für die Ägerer seinen Lauf. Die Hintermannschaft der Frösche lies Nati-Center und Topskorer von Kreuzlingen Ruedi Vacho sträflich gewähren, dieser Danke es mit seinem ersten Treffer nach nur 16 Sekunden. Nach nur drei Spielminuten traf Vacho bereits zum vierten Mal in Serie, doch es wurde ihm auch denkbar leicht gemacht. Noch ehe das Spiel richtig begonnen hatte, fiel damit bereits eine Vorentscheidung. Mit 2:6 zugunsten der Gäste vom Bodensee endete auf Sicht der Ägerer ein enttäuschendes Startviertel. Ägeri weitgehend chancenlos Nach der ersten Pause nahm die Partie nicht die erhoffte Wendung, sehr zum Leidwesen der zahlreich erschienen Zuschauer. Viele davon kamen in Erwartung einer packenden Begegnung mit einer aufopfernd kämpfenden und befreit aufspielenden Ägerer Mannschaft. Sie alle mussten mit ansehen wie der SC Kreuzlingen im zweiten Viertel einen Gang zurückschalten konnte, die Partie jederzeit im Griff hatte und nie in Gefahr geriet, noch um die zwei Punkte zittern zu müssen. Die Frösche ergaben sich ihrem Schicksal. Es schien als spiele der SC Frosch Ägeri ohne den Druck des gewinnen Müssens, stattdessen mit einer Einstellung des verlieren Dürfens. Dies obwohl der vierte Qualifikationsplatz noch nicht definitiv im Trockenen ist. Auch der Wettergott war kein Freund der Ägerer Sinnbildlich für den Spielverlauf zogen gegen Ende des Spiel schwarze Gewitterwolken über dem Freibad Lättich auf und heftiger Regen setzte ein. Neben aufzuckenden Blitzen gab es beim SC Frosch Ägeri auch positive Lichtblicke: Einer davon ist erneut Youngstar Kevin Müller, der ein stetiger Aktivposten war und immer wieder für Torgefahr sorgte. Hoffnung auf mehr Potenz im Angriff macht auch die ansteigende Formkurve von Captain Mark Zumbühl, der im zweiten Spiel nach seiner langen Verletzungspause viel Einsatzzeit erhielt und sich mit zwei Toren in die Torschützenliste einreihen konnte. Ansonsten war es ein Abend zum Vergessen für den SC Frosch Ägeri. Die einwöchige Nationalmannschaftspause dürfte den Ägerern gelegen kommen um für das nächste Spiel gegen Vize-Meister Lugano neue Moral zu tanken. SC Frosch Ägeri : SC Kreuzlingen 9:17 (2:6, 2:2, 2:4, 3:5) Spielort : Freibad Lättich Baar Schiedsrichter : Simon, Grabher Ägeri mit: 1 Hannes Iten, 2 Kevin Müller (2); 3 Stephan Soland (2); 4 Ralf Flückiger; 5 Ruedi Hegglin; 6 Gergely Fülöp (1); 7 Yannick Blattmann; 8 Lorenzo Valeo; 9 Mark Zumbühl (2); 10 Marco Ziegler; 11 Tibor Külkey; 12 Robert Vigh (2); 13 Michi Kern |