Der SC Frosch Ägeri gewinnt das erste Spiel in der Play-off Viertelfinalserie gegen Genf mit 8:6. Damit steht es in der Serie 1:0 für die Innerschweizer, welche am Donnerstagabend Auswärts in Genf bereits die Halbfinalqualifikation besiegeln können.
Wichtiges erstes Spiel Die Anspannung vor dem Spiel war spürbar. Ägeri stand unter dem Druck, das für den weiteren Verlauf der Serie bedeutende erste Heimspiel gewinnen zu müssen. Nach dem Moto ‚Never change a winning team‘ setzte Coach Peter Rusoran wieder auf die gleiche Startaufstellung wie schon gegen Lugano und Horgen. Trotzdem ging diesmal der Gast aus Genf durch einen nicht unhaltbaren Weitschuss mit 1:0 in Führung. Peter Skolik nutzte eine Überzahlsituation schnell aus und erzielte die erstmalige Führung für die Frösche. Zuvor erzielte Gergely Fülop mit einem sehenswerten Back-Hand den Ausgleich. Die Ägerer hatten fortan die Nase vorn. Liessen aber im Abschluss die Effizienz vermissen und sündigten aus besten Abschlusspositionen. Zudem blieben viele Überzahlsituationen ungenutzt. In der Defensive standen die Frösche aber sehr sicher und kompakt. Mit Teamwork und gemeinsamen Kräften bändigten die Ägerer den torgefährlichsten Genfer Deny Marinkovic erfolgreich. Kritische Phase im dritten Viertel Es schien nur eine Frage der Zeit, bis sich das Heimteam deutlicher Absetzten würde. Doch stattdessen kassierten die Ägerer nach zwei Minuten im dritten Viertel den vermeidlichen Ausgleich zum 4:4. „Dies war eine kritische Phase, zum Glück konnten wir reagieren und wieder mit 6:4 in Führung gehen“, erklärt Marco Ziegler. Der Ungare Gergely Fülöp, der eine starke Partie zeigte, übernahm die Verantwortung und sorgte in Überzahl für die erneute Führung. Im letzten Viertel schwanden die Kräfte der Gäste zusehends und Ägeri kam immer wieder zu Konterchancen. Eine davon nutzte Peter Skolik, der von Gergely Fülöp uneigennützig angespielt wurde, zum vorentscheidenden 7:4 in leere Tor. Der SC Frosch Ägeri liess nichts mehr anbrennen brachte den Sieg verdient ins Trockene. Erleichter über den erkämpfen Sieg meinte Marco Ziegler nach dem Spiel:“ Eigentlich hatte ich nie das Gefühl, dass wir diese Partie verlieren würden“. Das Selbstvertrauen der Ägerer Mannschaft ist also intakt. SC Frosch Ägeri : Genéve Natation 8:6 (3:1, 1:2, 2:1, 2:2) Spielort: Freibad Lättich Baar Schiedsrichter: Ursula Wengenroth, Leonard Bruchez Strafen: Ägeri 8, Genf 10 Ägeri mit: 1 Hannes Iten, 2 Kevin Müller; 3 Stephan Soland; 4 Ralf Flückiger (1); 5 Ruedi Hegglin (1); 6 Gergely Fülöp (2); 7 Peter Skolik (2); 8 Valeo Lorenzo; 9 Mark Zumbühl; 10 Marco Ziegler; 11 Tibor Külkey; 12 Robert Vigh (1); 13 Michi Kern Vorschau 2. Play-off Viertelfinalspiel (Serie Best of 3): Genéve Natation : SC Frosch Ägeri Donnerstag 25. Juni 2009, 20:45 Uhr, Les Vernets |