Die Punkte hätten auch schon vor den beiden Spielen gegen Lugano und Basel vergeben werden können. Der SC Frosch Ägeri holt mit einem Sieg gegen Basel das Minimum aus der am Wochenende in Horgen ausgetragenen Doppelrunde heraus. NPS Lugano war wie erwartet eine Nummer zu gross, der Rückstand auf Platz 3 ist deshalb auf 4 Zähler angewachsen.
Ägeri kein Gradmesser Lugano ist im Moment der Titelkandidat Nr. 1 und für die Frösche nicht in Reichweite. Obwohl Ägeri mit einer frühen Führung durch den an diesem Tag besten Ägerer Robert Vigh gut in dieses Spiel startete. Nur 13 Sekunden später wirbelten Umberto Marino und Zoran Peric die Defensive der Frösche zum ersten Mal durcheinander und schlossen eine Doppelte Überzahl mit dem 1:1 ab. Noch im ersten Viertel sorgte der kaum zu stoppende Italiener in Diensten des Vize-Meisters, Umberto Marino, mit dem Treffer zum 5:1 für eine kleine Vorentscheidung. Das Team von Ferenc Elias wurde vom Schnellzug aus Lugano förmlich überrumpelt. Dies musste auch Torhüter Hannes Iten neidlos anerkennen: „Die Tessiner waren nicht nur schwimmerisch sondern vor allem auch im Kopf einen Tick schneller. Das Umschalten von Verteidigung auf Angriff erfolgte blitzschnell“. Bei den Fröschen in den blauen Kappen passte nach dem 1:0 nicht mehr viel zusammen. Erst nach über 6 Minuten gelang Robert Vigh das zweite Tor. Doch der ICE aus Lugano machte auch im zweiten Viertel keinen Halt in Ägeri. Nach zwei Ausschlüssen gegen die Tessiner, welche die Frösche nicht nutzen konnten, erhöhte Zoran Peric mit seinem bereits dritten Treffen das Score auf 8:2. Im weiteren Verlauf des Spiels beschränke sich Lugano darauf, den Vorsprung zu verwalten. Ägeri war bemüht den Schaden in Grenzen zu halten und schien sich, in anbetracht des aussichtslosen Rückstands, bereits für das wichtige Sonntagspiel zu schonen. Einzig die Ungaren Fraktion war dafür besorgt, den Rückstand nicht noch mehr anwachsen zu lassen. Bezeichnend dafür: Ägeri’s Tore gingen allesamt auf das Konto der drei Ausländer. Dies reicht gegen ein Spitzenteam wie Lugano aber nicht. Einer gegen alle Das erste Spiel am frühen Sonntagmorgen war wie ein Spiegelbild des Lugano-Spiels. Diesmal aber zu Gunsten des SC Frosch Ägeri. Die Frösche liessen keine Zweifel über den Ausgang der Partie gegen den noch punktlosen Tabellenletzten Basel aufkommen und stellten die Weichen früh auf Sieg. Nun reihten sich auf die Schweizer Spieler in die Torschützenliste ein. Allen voran Ralf Flückiger, der mit 6 Toren überragender Akteur war. Basel Coach Istvan Kis bewies bei der Auswahl der Taktik keine glückliche Hand. Hannes Iten: „Mit einer Halb-Zonenverteidigung versuchte Basel unseren Center zu neutralisieren. Doch Ralf erwische einen guten Tag, nutzte seine Freiheiten und traf“. Noch bevor der Baseler Irrtum korrigiert werden konnte, hatte Flückiger im Alleingang für die Vorentscheidung gesorgt. Er erzielte nach 7 Minuten das 5:2 und setzte nur 43 Sekunden später mit dem 6:2 noch einen drauf. Mit dem 7:2 und dem 8:2 avancierte Flückiger definitiv zum Matchwinner für Ägeri. Die Zuger blieben das spielbestimmende Team, hatten den Gegner jederzeit im Griff und steuerten einem ungefährdeten Sieg entgegen. Wie Ägeri tags zuvor, verfügte nun Basel nicht über die spielerischen Mittel um dieses Spiel noch zu Wenden. NPS Lugano : SC Frosch Ägeri 19:10 (5:2, 4:2, 5:4, 5:2) Ägeri: 1 Hannes Iten, 2 Peter Szlaterics (3), 3 Lukas Braunreiter, 4 Ralf Flückiger, 5 Ruedi Hegglin, 6 Gergely Fülöp (2), 7 Yannick Blattmann, 8 Charly Kramer, 9 Michael Kern, 10 Marco Ziegler, 11 Christian Grau, 12 Lorenzo Valeo, 13 Robert Vigh (5) SC Frosch Ägeri : SV Basel 19:8 (6:2, 5:3, 4:2, 4:1) Ägeri: 1 Hannes Iten, 2 Peter Szlaterics (2), 3 Lukas Braunreiter (1), 4 Ralf Flückiger (6), 5 Ruedi Hegglin (1), 6 Gergely Fülöp (3), 7 Yannick Blattmann, 8 Charly Kramer, 9 Michael Kern, 10 Marco Ziegler (1), 11 Christian Grau (1), 12 Lorenzo Valeo, 13 Robert Vigh (4) |