NWL: Der Dreikampf ist lanciert!

Iten Thomas - 10.05.2010
Der SC Frosch Ägeri holt die erwarteten Punkte auswärts gegen Basel. Dank einem Entscheid am grünen Tisch, holen sich die Frösche zudem den vierten Rang zurück.

Ägeri zittert sich zum Sieg
Die Ausgangslage änderte sich noch vor dem ersten Schwimmzug. Die Genfer verloren vier Punkte und den vierten Rang an Ägeri, da vier Spiele nachträglich Forfait gewertet wurden. Dies weil die Calvinstätter einen nicht spielberechtigten Ausländer einsetzten.
Im Wasser lief es den Fröschen aber vorerst nicht nach Wunsch. Obwohl Ferenc Elias nie am Sieg seiner Mannschaft zweifelte, musste er in der ersten Pause klar Worte an sie richten: „Einige Spieler waren mit ihren Köpfen noch bei der Arbeit. Wir hatten Mühe ins Spiel zu finden“. Die Frösche agierten im Angriff sehr unkonzentriert und vergaben viele Chancen. Zudem wussten die Basler die vielen kleinen Unaufmerksamkeiten der Gäste zu nutzen.
Daraus resultierte ein Rückstand, dem die Mannschaft von Ferenc Elias während des gesamten Spiels hinterher schwimmen musste. Der Ägeri-Coach verzichtete aber auf grosse Umstellungen, liess weiterhin eine enge Manndeckung spielen und schenkte den Jungen im Team weiterhin viel Einsatzzeit. „Ich war überzeugt, dass wir besser sind als Basel. Deshalb hatte ich nie Angst, hier als Verlierer aus dem Wasser zu steigen“.
Mit zunehmender Spieldauer, fanden die Ägerer denn auch immer besser ins Spiel. Doch es dauerte bis ins letzte Viertel, ehe die Frösche erstmals in Führung gingen. Schliesslich resultierte ein knapper aber nicht unverdienter Arbeitssieg für Ägeri.
 
Mit Gymnastik gegen die Reisemüdigkeit
Am Sonntagabend erwarteten die Frösche in der vermeintlichen Sonnenstube nasskalte Bedingungen. Mit dem strömenden Regen und 7°C Lufttemperatur kamen die Frösche aber besser zurecht als der Gastgeber. Mit ein Grund für den guten Start war aber auch eine besondere Matchvorbereitung. „Um von Beginn weg bereit zu sein, machten wir einige gemeinsame Gymnastik Übungen“
Und Ägeri war bereit. Ganz im Gegensatz zu Lugano. Die Tessinger kamen überhaupt nicht auf Touren und bekundeten viel Mühe gegen die einmal mehr gut disponierte Zonenverteidigung der Gäste. Das 5:4 Zwischenresultat nach den ersten acht Minuten liess alle Optionen offen. Auch in der Folge war es eine hart umkämpfte Partie, in der Ägeri stets ein ebenbürtiger Gegner war. Dennoch verstand es der Leader, auch an einem schlechten Tag, die gut spielenden Frösche in Schach zu halten. Zu mehr als einem Achtungserfolg reichte es Ägeri nicht.
Schade, denn Lugano wäre an diesem Abend zu schlagen gewesen. Auch die zwei Extrapunkte hätte Ägeri gut gebrauchen können. Denn die Genfer reagierten auf den Entschied am grünen Tisch postwendend. Mit dem Heimsieg gegen das Drittplatzierte Horgen setzten sie ein deutliches Zeichen und schlossen bis auf zwei Punkte wieder zu Ägeri auf. Der Dreikampf zwischen Horgen, Genf und Ägeri vor der entscheidenden Qualifikationsphase ist damit definitiv lanciert.
 
SV Basel : SC Frosch Ägeri    9:12     (3:1, 1:2, 3:4, 2:5) 
Ägeri: 1 Hannes Iten, 2 Peter Szlaterics (2), 3 Lukas Braunreiter, 4 Ralf Flückiger (1), 5 Ruedi Hegglin (1), 6 Gergely Fülöp (4), 7 Yannick Blattmann, 8 Charly Kramer, 9 Michael Kern, 10 Marco Ziegler (1), 11 Christian Grau, 12 Lorenzo Valeo, 13 Robert Vigh (3)
 
SN Lugano : SC Frosch Ägeri  17:15   (5:4, 4:4, 5:3, 3:4) 
Ägeri: 1 Hannes Iten, 2 Peter Szlaterics (3), 3 Lukas Braunreiter, 4 Ralf Flückiger (2), 5 Ruedi Hegglin (1), 6 Gergely Fülöp (3), 7 Yannick Blattmann (1), 8 Charly Kramer, 9 Michael Kern, 10 Marco Ziegler (2), 11 Christian Grau, 12 Lorenzo Valeo, 13 Robert Vigh (3) 
Der SC Frosch Ägeri holt die erwarteten Punkte auswärts gegen Basel. Dank einem Entscheid am grünen Tisch, holen sich die Frösche zudem den vierten Rang zurück.