Ägeri’s Wasserballer haben die Hürde Genf doch noch genommen und qualifizieren sich souverän für die nächste Runde. Im Play-off Halbfinal erwartet die Frösche der direktqualifizierte Qualifikationssieger SN Lugano.
Die Frösche haben es also doch noch geschafft, das angestrebte Saisonziel Play-off Halbfinal zu erreichen. Etwas, das nach dem gründlich missglückten Start in die Serie nicht mehr unbedingt erwartet werden konnte. Doch das Team zeigte eine eindrückliche Reaktion. Schon im Spiel zwei in Genf überzeugten die Frösche mit einer kämpferisch vorbildlichen Leistung. Auch im Entscheidungsspiel stand eine geschlossene Teamleistung am Ursprung des Erfolgs. Ägeri überlegen Es war ein animierter Beginn von beiden Teams, nur die Tore waren noch Mangelware. Die Ägerer standen kompakt in der Verteidigung und liessen nur wenige Torchancen zu. Bezeichnenderweise für den weiteren Verlauf des Spiels gelang den Fröschen mit einem Treffer in Überzahl das 1:0. Und es war der Auftakt zu einem Ägerer Torreigen der erst mit dem zwischenzeitlichen 8:2 sein vorläufiges Ende fand. Die Effizienz im Abschluss liess keine Wünsche offen. Auch spielerisch vermochte das Heimteam zu überzeugen. Auf der anderen Seite vereitelte Hannes Iten im Tor der Frösche etliche Genfer Abschlussversuche bravourös. Nach Viertelsresultaten von zwei Mal 4:1 ging das Heimteam bereits zur Halbzeit mit einem beruhigenden Vorsprung in die grosse Pause. Ägeri dominierte auch danach das Spiel, spielte ruhig und konzentriert weiter und produzierte kaum Fehler. Die Genfer fanden weiterhin kein Mittel, gegen die nach dem ersten Spiel auf Pressing umgestellt Defensive des Heimteams. Die Moral der Calvinstädter schien nach der knappen Niederlage in Spiel zwei gebrochen. Das berühmte Momentum lag bei Ägeri. Coach Ferenc Elias konnte es sich nun leisten regelmässig durchzuwechsel und für einmal auch dem sonst durchspielenden Spielmacher Gergely Fülöp eine Pause zu gönnen. Im letzten Viertel ersetzte Michael Kern den starken Hannes Iten im Tor und danke das Vertrauen mit mehreren schönen Paraden und einem gehaltenen Penalty. Letztendlich zeigte Ägeri den grösseren Siegeswillen und feierte den Halbfinaleinzug mit einem ungefährdeten und auch in der Höhe verdienten Sieg. Als Aussenseiter gegen SN Lugano Bereits am Dienstagabend reisen die Frösche in die Südschweiz nach Lugano zum Spiel 1 in der Best-of 5 Halbfinal-Serie. Gegen den Kronfavorit für den Titel sind die Innerschweizer klarer Aussenseiter. Doch die Frösche haben in der Serie gegen Genf viel Moral getankt und haben nichts zu verlieren. Der Druck liegt ganz klar auf Seiten der Tessiner, die nach einer Pause von fast zwei Wochen erstmals wieder einen Ernstkampf zu bestreiten haben. SC Frosch Ägeri : Genève Natation 1885 18 :9 (4 :1, 4 :1, 6 :3, 4 :4) Freibad Lättich Baar Zuschauer : 100 Ägeri: 1 Hannes Iten, 2 Peter Szlaterics, 3 Lorenzo Valeo, 4 Ralf Flückiger, 5 Ruedi Hegglin, 6 Gergely Fülöp, 7 Yannick Blattmann, 8 Michael Kern, 9 Mark Zumbühl, 10 Marco Ziegler, 11 Christian Grau, 12 Kevin Müller, 13 Robert Vigh Abwesend : Lukas Braunreiter, Charly Kramer |