Spiel gegen „unbekannten“ Gegner und Derby

Das Team 2 des SC Frosch Ägeri stand diese Woche gleich zweimal im Einsatz. Zuerst traf man am Dienstag auf die SG Vierwaldstättersee. Die Mannschaft wurde auf diese Saison neu gegründet. Spätestens im Schwimmbad erkannte man jedoch das eine oder andere bekannte Gesicht. Es handelt sich um einen Zusammenschluss der Teams aus Luzern und dem WBK Uri, welche letzte Saison nicht an der Meisterschaft teilnahmen und diese Saison Anschluss in Luzern fanden.

 

Von Beginn an bereit

 

Von Anfang an wollten die Frösche, welche wiederum mit einigen Spielern des NLA-Teams antraten, das Spieldiktat an sich reissen. Dieses Vorhaben klappte auch, lag man bereits nach 5 Minuten mit 6:2 in Führung. Vor allem Sean Steenbergen schien gefallen gegen diesen Gegner zu finden. Vielleicht lag es auch daran, dass sein Vater Fred normalerweise für Luzern spielt. Gleich die ersten drei Tore konnte der Youngster auf sein Konto schreiben. Bis zum Ende des ersten Viertels konnten die Luzerner noch einigermassen mithalten mit dem Tempo der Frösche. Mit dem Resultat von 4:7 für Ägeri ging es in die erste Pause. Anschliessend brachen alle Dämme und die Frösche wurden regelrecht zum Toreschiessen eingeladen. Ägeri nahm das Geschenk an und erzielte Tor um Tor. Schlussendlich gewann der SC Frosch Ägeri gegen ein überfordertes Luzern mit 7:25. Aufgrund der spielerischen Einzelklasse geht das Resultat in Ordnung und hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn die Konzentration bis zum Schluss hoch gehalten werden. Erfreulich ist sicher, dass das Toreschiessen auf viele Schultern verteilt war. Nicht weniger als 5 Spieler konnten 4 oder 5 Tore erzielen. Sicher eine gute Teamleistung.

 

Derby gegen Zug

 

Zwei Tage später luden die Reserven des SC Zug zum Derby ins Loreto. Es galt von Anfang an, sich an die Umstände anzupassen. Gegen Luzern konnte man im grosszügigen Bad in der Allmend spielen. Im kleinen Loreto konnten die Frösche die schwimmerische Überlegenheit nicht mehr voll ausspielen. Trotzdem wollte Ägeri an die Leistung gegen Luzern anknüpfen. Zug ist aber sicher stärker einzuschätzen und jeder wusste, dass der Sieg nur über eine geordnete Defensive eingefahren werden konnte. Das Spiel wurde wie erwartet ein Kampf. Dies zeigt auch die Foulstatistik. Nicht weniger als 26 schwere Fehler wurden durch den Schiedsrichter gepfiffen. Gut daran ist, dass Ägeri nur 8 Fehler auf sein Konto nehmen musste. So konnte man des öftern in Überzahl spielen und gleich die ersten drei solcher Situationen in ein Tor ummünzen. Die Frösche führten zur Pause bereits mit 05:10 und konnte diese Führung in der Folge noch weiter ausbauen. Zug hatte zu wenig starke Auswechselspieler auf der Bank um seine Stammspieler zu ersetzen. Vor allem als drei Stammspieler mit 3 schweren Fehler aus dem Spiel genommen waren, konnten die Kolinstädter nicht mehr reagieren. Am Ende gewann der SC Frosch Ägeri verdient mit 12:22. Zwei Spieler stechen besonders aus dem starken Kollektiv heraus. Lukas Braunreiter und Altmeister Mark Zumbühl erzielten je 7 Tore und hatten einen massgeblichen Anteil am Sieg der Frösche. Diese führen die Tabelle der 2.Liga Nord mit 6 Punkten aus 3 Spielen unbesiegt an. Vor allem das Torverhältnis mit 75:35 sagt einiges über die Qualität der Mannschaft aus. Das nächste Spiel findet am 26.Februar in Leimbach statt. Im ersten Heimspiel der Sasion treten die Reserven des SC Frosch Ägeri gegen den SC Baden an. Über Unterstützung freuen wir uns sehr. 

 

2.Liga Nord  SG Vierwaldstättersee - SC Frosch Ägeri II 7:25

 

Ägeri spielte mit: Valeo, Meienberg M (1), Nussbaumer, Steenbergen (5), Galijas (1), Braunreiter (4), Zumbühl (4), Iten (4), Koller (1), Meienberg E (1), Flückiger (4), Ziegler

 

2.Liga Nord  SC Zug II - SC Frosch Ägeri II 12:22

Ägeri spielte mit: Valeo, Meienberg M (3), Nussbaumer (1), Steenbergen (1), Braunreiter (7), Zumbühl (7), Koller, Meienberg E (1), Inglin (1)

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